QR-Code-Speisekarte erstellen: Schritt für Schritt

Eine QR-Code-Speisekarte ist schneller eingerichtet, als viele Gastronomen erwarten. Der eigentliche Aufwand liegt nicht in der Technik, sondern in einer gut vorbereiteten Karte und einer durchdachten Platzierung der Codes im Gastraum.

Diese Anleitung führt Sie durch die einzelnen Schritte mit DE QR und gibt Ihnen praktische Tipps, damit der Code am Tisch zuverlässig funktioniert und Ihre Karte dauerhaft stimmt.

Diese Seite mit KI zusammenfassen:

In sieben Schritten zur fertigen Karte

Schritt 1: Karte vorbereiten

Sammeln Sie alle Speisen und Getränke mit Preisen in einer aktuellen Fassung. Prüfen Sie dabei gleich, ob Bezeichnungen, Portionsgrößen und Füllmengen wie 0,3 l oder 0,5 l stimmen. Eine aufgeräumte Vorlage spart später viel Zeit.

Schritt 2: Zugang anfragen

Über die Kontaktseite oder die Übersicht der Preise und Pakete fragen Sie ein Angebot an. Nach der Einrichtung erhalten Sie Ihren Zugang, mit dem Sie die Karte selbst pflegen.

Schritt 3: Kategorien und Gerichte anlegen

Legen Sie Kategorien wie Vorspeisen, Hauptgerichte, Desserts und Getränke an und tragen Sie die Gerichte mit kurzer Beschreibung und Preis ein. Formulieren Sie Beschreibungen so, dass sie auf dem Smartphone in zwei bis drei Zeilen passen.

Schritt 4: Allergene und Zusatzstoffe hinterlegen

Ordnen Sie jedem Gericht die enthaltenen Hauptallergene und kennzeichnungspflichtigen Zusatzstoffe zu. Gleichen Sie die Angaben mit Rezepturen und Lieferantenunterlagen ab. Hintergründe erklärt der Ratgeber zur Allergenkennzeichnung in der Gastronomie.

Schritt 5: Weitere Sprachen ergänzen

Haben Sie viele internationale Gäste, stellen Sie die Karte zusätzlich in weiteren Sprachen bereit. Englisch ist für die meisten Betriebe ein sinnvoller Anfang.

Schritt 6: QR-Code drucken

Nutzen Sie die Druckvorlage für Tischaufsteller, Aufkleber, Flyer oder das Schaufenster. Lassen Sie zunächst ein Testexemplar anfertigen, bevor Sie eine größere Auflage bestellen.

Schritt 7: Testen und verteilen

Scannen Sie den gedruckten Code mit mehreren Smartphones, bevor er auf die Tische kommt. Erst wenn alles funktioniert, verteilen Sie die Aufsteller im Gastraum.

Wo der QR-Code am besten platziert wird

Der beste Code nützt nichts, wenn ihn niemand bemerkt. Denken Sie aus Sicht Ihrer Gäste: Wohin schaut man, sobald man sich gesetzt hat oder in der Schlange steht?

Größe, Kontrast und Druckqualität

Damit Smartphones den Code auf Anhieb erkennen, genügen ein paar einfache Grundregeln. Als Faustregel gilt: Die Kantenlänge des Codes sollte etwa ein Zehntel des Abstands betragen, aus dem gescannt wird. Für Tischaufsteller, die aus 30 bis 40 Zentimetern gescannt werden, sind 3 Zentimeter das Minimum, 4 bis 5 Zentimeter sind deutlich bequemer.

Im Schaufenster darf der Code deutlich größer sein. Wer aus zwei Metern Entfernung scannen soll, braucht nach der Faustregel rund 20 Zentimeter Kantenlänge.

Tischaufsteller sinnvoll gestalten

Der Tischaufsteller ist für die meisten Gäste der erste Kontakt mit Ihrer digitalen Karte. Weniger ist hier mehr: Ein klarer Hinweis, der Code und der Name Ihres Betriebs genügen. Wenn Sie die Karte mehrsprachig anbieten, ergänzen Sie einen kurzen Satz wie „Menu also in English“.

Achten Sie auf ein stabiles Material, das die tägliche Reinigung verträgt. Acrylaufsteller, beschichtete Pappe oder Holzaufsteller mit eingelegtem Druck haben sich bewährt. Stellen Sie den Aufsteller so auf, dass der Code zum Sitzplatz zeigt und nicht von Salz- und Pfefferstreuern, Kerzen oder Blumenvasen verdeckt wird.

Richtig testen, bevor es losgeht

Ein Test unter realen Bedingungen erspart Ihnen Ärger am ersten Abend. Planen Sie dafür eine halbe Stunde ein und prüfen Sie Folgendes:

Die Karte dauerhaft aktuell halten

Der größte Vorteil einer digitalen Karte zeigt sich im laufenden Betrieb, doch sie ist nur so gut wie ihre Pflege. Legen Sie deshalb fest, wer im Team Änderungen einträgt, und machen Sie die Pflege zu einem festen Teil Ihrer Abläufe, etwa bei der Schichtübergabe.

Welche Werkzeuge Ihnen dabei zur Verfügung stehen, lesen Sie auf der Seite zu den Funktionen von DE QR.

Häufige Fragen

Wie lange dauert es, eine QR-Code-Speisekarte zu erstellen?

Das hängt vor allem vom Umfang Ihrer Karte ab. Eine kleine Café-Karte ist schnell erfasst, eine umfangreiche Restaurantkarte mit vielen Weinen und Getränken braucht entsprechend länger.

Welche Größe sollte der QR-Code auf dem Tisch haben?

Als Richtwert mindestens 3 Zentimeter Kantenlänge, besser 4 bis 5 Zentimeter. Entscheidend ist der Abstand, aus dem Ihre Gäste scannen.

Muss ich den Code neu drucken, wenn ich die Karte ändere?

Nein. Änderungen an Gerichten, Preisen und Allergenangaben sind sofort sichtbar, der gedruckte Code bleibt gültig.

Was tun, wenn der Code nicht zuverlässig funktioniert?

Prüfen Sie zuerst Größe, Kontrast und mögliche Spiegelungen. Oft hilft es, den Code matt und etwas größer zu drucken. Besteht das Problem weiter, schreiben Sie uns über das Kontaktformular.

Brauche ich eine Druckerei?

Nicht unbedingt. Für erste Tests reicht ein normaler Bürodrucker. Für langlebige Tischaufsteller und wetterfeste Aufkleber lohnt sich meist ein professioneller Druck.

Bereit für Ihre digitale Speisekarte?

Sehen Sie in der Live-Demo, wie Ihre Gäste die Karte erleben – oder schreiben Sie uns für ein unverbindliches Angebot.

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